Lars Kamp von den Hamburg Towers

„Arbeitet hart, aber genießt auch auf jeden Fall die Zeit!“

 

Lars Kamp durchlief die Jugendabteilung der Paderborn Baskets und stand mit 16 das erste mal in der Pro A auf dem Parkett. In der JBBL konnte er mit 29 Punkten im Finale sein Team zum Meistertitel führen. Zu dem wurde ihm die Ehre zu teil beim NBBL-Allstar Game, mit seinen Nationalmannschaftskollegen, zu spielen. Der athletische Guard, dessen überragendste Stärke wahrscheinlich sein Wurf ist, steht seit Anfang dieser Saison im Kader der Hamburg Towers.  

 

dating site for physicians German Basketball Future: Lars, in der U16 und U18 hast du Nationalmannschaft gespielt und hattest unter der Saison viele Lehrgänge. Wie hast du da deine Freizeit gestaltet, besonders im Sommer?

 

Lars Kamp: Ich habe es eigentlich immer ganz gut geschafft, Urlaub und andere Aktivitäten mit Freuden unterzukriegen. Klar, musste ich auch die eine oder andere Sache absagen. Es war manchmal schon ein bisschen ärgerlich, dass ich manches nicht mitmachen konnte, aber ich habe mich immer auch auf die Lehrgänge gefreut.

 

 

German Basketball Future: Wie pflegt man die Kontakte, die man bei den Lehrgängen knüpft, unter der Saison? Was nimmst du von so einem Sommer mit?

 

Lars Kamp: Auf jeden Fall werden da Freundschaften geknüpft, ich habe auch von fast allen die Handynummern. Mit ein paar habe ich mehr Kontakt, mit anderen schreibe ich nur ein paar Mal im Jahr. Aber wenn man sich dann mal wieder auf dem Feld sieht wird vorher natürlich immer noch gequatscht und auch in der Offseason mache ich was mit den Jungs, wenn es zeitlich passt. Die Wochen, die man mit der Nationalmannschaft verbringt, waren die ersten Schritte ins Profileben. Von der richtigen Ernährung bis zur Regeneration, nimmt man alles mit. Von den Coaches, aber auch von den Mitspielern konnte ich sehr viel lernen.

 

buy discount Seroquel line German Basketball Future: Du  hast mit 16 das erste Mal in der Pro A gespielt. Warst du nervös?

 

Lars Kamp: Als ich am Spielfeldrand gewartet habe, dass das Spiel unterbrochen wird und ich eingewechselt werden kann, war ich schon sehr nervös. Das erste Mal dann vor mehreren Tausend Leuten zu spielen, gerade auch zu Hause, ist natürlich etwas Besonderes. Auf dem Spielfeld hat es sich dann aber ziemlich schnell gelegt, und ich konnte mich voll auf das Spiel konzentrieren.

 

 

binäre optionen mit paysafe German Basketball Future: Die Jahrgänge 96/97 waren sehr gut in Paderborn, ihr habt unter anderem die JBBL gewonnen. Wie hast du es aufgefasst, dass in der NBBL Spieler wie Till Pape und Niklas Kiel gewechselt sind? Hast du dich für sie gefreut oder hast du dich geärgert, weil ihr vielleicht Chancen auf den NBBL-Titel gehabt hättet?

 

Lars Kamp: In erster Linie habe ich mich für die beiden gefreut. Wenn man ein Angebot aus Ulm oder Frankfurt bekommt, dann sollte man sich das zumindest angucken. Klar wäre es schön gewesen, noch einmal zusammen Pro A zu spielen oder in der NBBL anzugreifen, aber ich kann Ihre Entscheidungen voll verstehen und diese waren auch komplett richtig, wenn ich das mir vom heutigen Standpunkt aus angucke. Ich glaube, die beiden würden sich genauso nochmal entscheiden.

 

 

follow German Basketball Future: Du warst NBBL-All Star. Wie groß war die Ehre, dort mitspielen zu dürfen?

 

Lars Kamp: Es war eine große Ehre, da mitzuspielen, und es hat auch richtig Spaß gemacht, das ganze Wochenende mitzunehmen und abends noch das All Star-Game der BBL anzuschauen. Es war auf jeden Fall eine coole Erfahrung und auch mal ganz gut, mit den Jungs so ein Spiel lockerer anzugehen.

 

Binary options brokers wikipedia scams German Basketball Future: Wie ist denn der Ablauf bei dem All Star-Game? Werden vorher Highlight-Spielzüge geplant?

 

Lars Kamp: Ich denke, die Trainer sind insgesamt bei dem Game ehrgeiziger als die Spieler. Die meisten von uns kannten sich ja schon von der Nationalmannschaft. Es wird auf jeden Fall versucht, das ein oder andere Highlight rauszuholen. Aber im Endeffekt wollen, denke ich, alle Akteure auf dem Spielfeld auch gewinnen, es wird also nicht nur rumgezockt.

 

 

site de rencontre gratuit dans le 62 German Basketball Future: Wie hast du die Schule neben dem Basketball organisiert? Auf was musstest du verzichten, und wie waren deine schulischen Leistungen?

Lars Kamp: Ich war auf einer Partnerschule der Paderborn Baskets, und einer meiner Trainer war auch mein Sport-LK-Lehrer. Und auch sonst hatten wir Mittags-Betreuung oder konnten mittags in der Mensa essen und danach gleich ins Training. In der 7. und 8. Klasse hatten wir  noch eine Hausaufgaben Betreuung. Richtung Abitur musste ich dann schon bisschen mehr Zeit in die Schule investieren. Ich hatte nie große Probleme mit Noten und bin auch mit meinem Abi-Schitt ganz zufrieden. Klar muss man sich gut organisieren können, sich zwischen Schule und Training und abends nach dem Training auch nochmal an die Hausaufgaben setzen. Aber im Endeffekt, denke ich, habe ich das ganz gut hinbekommen, auch natürlich mit der Unterstützung meiner Lehrer und der Betreuer. Aber ich kann mich eigentlich an kein Training erinnern, dass ich mal ausgesetzt habe, außer ein- oder zweimal, wo am nächsten Tag eine Klausur anstand.

 

 

http://melroth.com/?komp=paper-trading-opzioni-binarie&cc5=a6 paper trading opzioni binarie German Basketball Future: Wie bist du eigentlich zum Basketball gekommen?

 

Lars Kamp: Eine Freundin meiner Mutter ist Basketballtrainerin in meiner Heimatstadt Salzkotten und da wurde ich dann einfach mal mitgenommen. Dann bin ich dabei geblieben.

 

 

http://www.accomacinn.com/?falos=bin%C3%A4re-optionen-gottschalk binäre optionen gottschalk German Basketball Future: Hast du dir irgendwann überlegt, mit Basketball aufzuhören oder vielleicht eine andere Sportart auszuprobieren?

 

Lars Kamp: Nein, ich bin dabei konsequent geblieben. Ich habe nur nebenher ein bisschen Fußball gespielt, aber nie im Verein.

 

 

hookah hookup knox tn German Basketball Future: Du musstest eine Saison verletzungsbedingt komplett aussetzten. Was genau hattest du und wobei hast du dich verletzt?

 

Lars Kamp: Im ProA-Training habe ich einen Wurf verteidigt und beim Aufkommen bin ich unglücklich mit dem Fuß umgeknickt. Dabei habe ich mir einen Bänderriss zugezogen, bei dem gleichzeitig ein kleiner Knorpeldefekt im Sprunggelenk entstanden ist. Ich habe die Schmerzen ignoriert und die Saison zu Ende gespielt. Erst im Sommer habe ich ich die Diagnose Knorpelschaden erhalten. Daraufhin musste ich operiert werden und eine lange Pause einlegen.

 

 

comment rencontrer un homme musulman pour mariage German Basketball Future: Wie hast du dich trotzdem motiviert, am Ball zu bleiben?

 

Lars Kamp: Es war schon ein Schock, die Diagnose zu hören. Vor allem haben die Ärzte gesagt, dass wieder alles gut werden kann, aber es vielleicht auch nicht mehr für Leistungssport reichen könnte. Nach der Operation haben ich ein paar Wochen keinen Ball angefasst. Aber als ich auf Krücken unterwegs war, war ich auch schon in der Halle, habe geworfen und im Kraftraum trainiert. Mit den Physios und den Betreuern an meiner Reha gearbeitet. Ich wollte natürlich erstmal etwas Abstand gewinnen, habe aber nie die Lust am Basketball verloren. Die ist eher größer geworden, da ich nichts machen konnte.

 

 

source German Basketball Future: Du hast dann angefangen, Sportwissenschaften zu studieren – weil du zu dem Zeitpunkt genug Zeit hattest? Was waren deinen Beweggründe?

 

Lars Kamp: Ich wollte sowieso ein Studium anfangen, hatte aber immer die Überlegung, ob nicht ein Fernstudium besser wäre, da ich mir so die Zeit besser organisieren hätte können. Die Verletzung hat mir bei der Entscheidung ein wenig geholfen, so dass ich mich an der Uni Paderborn eingeschrieben habe, um auch mal das Studentenleben mit Vorlesungen mitzubekommen.

 

 

German Basketball Future: Du bist nach deiner Verletzungspause letzten Sommer nach Hamburg gewechselt. Was sprach für die Towers, und warum bist du nicht in Paderborn geblieben?

 

Lars Kamp: Auf der einen Seite kannte ich den Headcoach Hamed Attarbashi schon. Er hat mich ganz am Anfang, als ich elf oder zwölf Jahre alt war, von Salzkotten nach Paderborn geholt und wir hatten seitdem immer wieder Kontakt. Auf der anderen Seite hat es mir nach der Verletzung ganz gut getan, einfach mal woanders zu spielen, quasi einen Neuanfang zu starten. Paderborn war für mich aber auch eine Option. Der Verein hat sich unglaublich gut um mich während der Verletzung gekümmert, und ich bin ihnen auch sehr dankbar! Es war auf jeden Fall eine schwere Entscheidung. In Paderborn habe ich auch meine Familie und meine Freundin, was es natürlich nicht leichter gemacht hat. Ich habe leider keine Zeit, unter der Saison mal nach Hause zu Besuch zu kommen, aber meine Freundin war schon ein paar Mal bei mir, und meine Eltern auch.

 

German Basketball Future: Wie hast du dich eingelebt in Hamburg?

 

Lars Kamp: Es ist schon ein krasser Unterschied. Eine Millionenstadt wie Hamburg im Gegensatz zu Paderborn. Ein bisschen was von der Stadt habe ich schon gesehen. Da ich auch relativ spät erst nach Hamburg gekommen bin, habe ich leider ein bisschen den Sommer verpasst, ich hoffe das kann ich jetzt nach der Saison nachholen. Aber ich habe mich sehr gut eingelebt, wohne hier in einer Spieler-WG sehr nah an der Halle.

 

 

German Basketball Future: Du spielst Pro A und Pro B beim Kooperationsverein Wedel. Wie oft hast du da Training? Hast du unterschiedliche Rollen in den beiden Teams?

 

Lars Kamp: Priorität hat auf jeden Fall die Pro A. Die Doppellizenz habe ich in erster Linie, um wieder Spielpraxis zu sammeln, weil wir nicht wussten, wie viel Belastung der Fuß mitmacht. In der Pro B habe ich insofern eine andere Rolle, dass ich mehr Minuten spiele und mehr Freiheiten vom Coach habe. Ich trage mehr Verantwortung und habe eine Rolle, die ich mir wünschen würde, nächstes Jahr in der Pro A zu haben. Ich trainiere aber hauptsächlich in der Pro A hier in Hamburg, je nach dem, wie der Spielplan gerade aussieht, trainiere ich aber auch noch zusätzlich in der Pro B mit.

 

 

German Basketball Future: Was hast du noch für Ziele und Träume in deiner Basketballkarriere?

 

Lars Kamp: Mein Ziel ist es, Euroleague zu spielen! Das steht ganz oben. Natürlich muss ich dafür in die BBL oder zu einem europäischen Verein, der international spielt. Aber ich habe jetzt keinen „Masterplan“, wie ich dieses Ziel erreichen will. Dafür muss ich weiterhin erst mal Erfahrungen sammeln und an ganz vielen kleinen Dingen arbeiten, zum Beispiel schnellere und dann auch richtige Entscheidungen auf dem Feld zu treffen. Um ganz viele kleine Schritte in Richtung höheres Niveau zu nehmen.

 

 

 

German Basketball Future: Ab dem Sommersemester studierst du an einer Fernuni, aber nicht Sportwissenschaften, sondern?

 

Lars Kamp: Sportmanagement. Es gibt eine Kooperation zwischen der Pro A und WINGS der Fernuni in Wismar. Die haben ein Stipendium ausgeschrieben, und ich habe das bekommen. Im Januar habe ich mich darauf beworben, und es hat glücklicherweise geklappt. Ich habe mich eigentlich ohne größere Erwartungen darauf beworben, aber es hat ja tatsächlich geklappt. Ich muss auch nur zweimal im Sommer in der Uni präsent sein und das kann ich auf jeden Fall einrichten, der Rest ist Fernstudium. Das Fernstudium wird schon ein Unterschied zum normalen Studium, ich muss mich auf jeden Fall selbst organisieren können. Aber ein paar Teamkollegen machen ein Fernstudium, und da habe ich schon etwas mitbekommen. Ich sehe das aber als Herausforderung und hoffe, dass ich das meistern werde.

 

 

German Basketball Future: Beschreibe dich bitte abseits des Basketballfeldes. Was machst du in deiner Freizeit?

 

Lars Kamp: Ich bin ein ruhiger Typ, die meiste Zeit gut drauf. In nächster Zeit werde ich dann in meiner Freizeit erstmal wieder was für meine Uni tun, ansonsten bin ich gern in der Stadt. In der freien Zeit auch mal immer zwischen durch den Kopf frei vom Basketball kriegen ist denke ich auch sehr wichtig, um einen Ausgleich zu haben. Bin aber der eher der Seriengucker als der PlayStation-Zocker.

 

German Basketball Future: Was gibt es für einscheindende Erlebnisse, die dich in deiner Basketballkarriere geprägt haben?

 

Lars Kamp: Die Verletzung war schon ein schlechtes Erlebnis, hat aber auch dazu geführt, dass ich mehr auf meinen Körper höre. Ich habe während der Rehe viel gelernt. Der Titelgewinn in der JBBL war auf jeden Fall ein unglaubliches Gefühl.

 

 

German Basketball Future: Würdest du deinem früheren Ich raten, wieder alles genauso zu machen? Und wenn du etwas ändern könntest, was wäre es?

 

Lars Kamp: Ich glaube, ich hätte früher auf meinen Körper, besonders auf meinen Fuß, hören sollen. Ich hatte nach meinem Bänderriss ja auch immer wieder Problem, aber es war eben nie so schlimm, dass ich nicht spielen konnte, und daraus ist der Knorpelschaden ja erst entstanden. Da hätte ich auf jeden Fall früher auf Pause drücken können. Wobei ich dann jetzt wahrscheinlich nicht in Hamburg wäre und so viel hätte mitnehmen können in der Reha. Aber eigentlich habe ich keine Sachen, die ich bereue.

 

 

 

German Basketball Future: Gibt es etwas, das du noch loswerden möchtest?

 

Lars Kamp: Ich kann den jungen Spielern nur mitgeben, die Zeit im Jugendbasketball zu genießen. Es hat einfach super viel Spaß gemacht, mit den Jungs immer unterwegs zu sein und die Zeit ist doch dann echt ziemlich schnell rum. Arbeitet hart, aber genießt auch auf jeden Fall die Zeit!

 

German Basketball Future: Vielen Dank Lars!

Foto: Dennis Fischer